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Bürgerservice, Politik & Verwaltung

Bild: Rathaus der Gemeinde Wiefelstede

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Vergabe der Kindertagesstätten-Plätze erfolgt erst Ende März


Wer sein Kind für den Besuch in einer Kindertagesstätte in der Gemeinde Wiefelstede neu angemeldet hat, muss sich noch etwas gedulden. Während die Zusagen für die Plätze in Krippe, Kindergarten oder Hort in den Vorjahren immer Ende Februar erteilt wurden, kann das zurzeit noch nicht geschehen, da die genauen Modalitäten der geplanten gebührenfreien Kindergartenplätze noch nicht bekannt sind. Der Niedersächsische Landtag wird dazu erst im März die entsprechenden Beschlüsse fassen und in das Kindertagesstättengesetz einarbeiten.

Weiterhin können auch dann nicht alle vorgesehenen Kindergartenplätze verbindlich zugesagt werden, da durch eine Änderung im Niedersächsischen Schulgesetz die Eltern der Kinder, die vom 1. Juli bis 30. September sechs Jahre alt werden, in diesem Jahr erstmals bis zum Stichtag 01.Mai frei wählen können, ob sie ihr Kind einschulen lassen wollen oder nicht. Kinder, die durch entsprechenden Elternwillen nicht eingeschult werden, verbleiben dann im Kindergarten. Eine entsprechende Anzahl von Plätzen für diese Kinder müssen deshalb vorerst noch blockiert werden. Die Gemeinde Wiefelstede hofft, dass die Anzahl der im Kindergarten verbleibenden Kinder nicht zu hoch sein wird, da voraussichtlich alle Kindertagesstättenplätze benötigt werden.

 

Für weitere Informationen zu dieser Presseinformation steht Ihnen Frau Lemp, FB Arbeit, Familie und Soziales, unter der Telefonnummer 04402 965250 gerne zur Verfügung.

 




Verkehrbeschränkungen in Wiefelstede - Metjendorf, „Am Ostkamp“, während der Tief- u. Hochbauphase im Neubaugebiet „An der Alexanderheide in der Zeit vom 26.02.2018 bis voraussichtlich 31.12.2019


Während der Tief- u. Hochbauphase im Neubaugebiet „An der Alexanderheide“ ist die Einrichtung eines beidseitigen Halteverbotes, sowie einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h aus beiden Richtungen an der Gemeindestraße „Am Ostkamp“ in Metjendorf ab Einmündung „Metjendorfer Landstraße“ bis zur Einfahrt zum Neubaugebiet „An der Alexanderheide“ für die Zeit vom 26.02.2018 bis voraussichtlich 31.12.2019 erforderlich.
 
Um Verständnis und Beachtung wird gebeten.
 




Ausbesserung der Radweganlage „Ole Karkpadd“ zwischen Metjendorf, Am Ostkamp und Ofen, Bad Zwischenahn


Wegen der dringend erforderlichen Ausbesserung des Wegebereiches der o. a. Rad-weganlage wurde das gute Wetter der letzten Woche dafür genutzt, durch den gemeindlichen Bauhof das bereits hierfür angeschaffte Asphaltgranulat auf die vorhandene Schotterschicht aufzubringen zu lassen.
 
Die Verdichtung erfolgte mit sog. Rüttlern; trotzdem wird es einige Zeit dauern, bis sich das Material so verdichtet hat, dass keine Spuren mehr in die Oberfläche eingefahren werden.
 
Der Bauhof wird diesen Prozess durch Nachverdichten in den nächsten Wochen begleiten. Der Zeitraum der Nachverdichtung ist stark abhängig von der Witterungslage.
 
Die Gemeinde Wiefelstede bittet die Verkehrsteilnehmer um etwas Geduld und vor allem um eine achtsame Fahrweise.
 




Schöffen und Jugendschöffen gesucht


Die Gemeinde Wiefelstede ist derzeit aufgrund einer Verfü­gung des Landgerichts Oldenburg mit der Vorbereitung der Schöffenwahl für die nächste Amtszeit in den Jahren 2019 bis 2023 beschäftigt. Die Gemeinde Wiefelstede kann hier zehn Personen vorschlagen. Zusätzlich bereitet die Gemeinde die Vorschlagsliste für die Wahl der Jugendschöffen ebenfalls für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 vor. Auch für diese Wahl kann die Gemeinde 10 Wahlvorschläge unterbreiten.

Die Schöffen wirken als ehrenamtliche Richterinnen und Richter in verschiedenen Instanzen der Strafgerichtsbarkeit mit und entscheiden dort gleichberechtigt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Justizministeriums.

Die Vorschlagsliste soll alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen. Voraussetzung für dieses Ehrenamt ist ein Mindestalter von 25 Jahren sowie ein Höchstalter von 70 Jahren und die deutsche Staatsbürgerschaft. Interessierte Bürger können sich bis zum 16. März unter Telefon 04402/965-115 oder 04402/965-221 bei der Gemeindeverwaltung oder per Mail unter inneredienste@wiefelstede.de bewerben. Bewerbungsformulare erhalten Sie auf Anforderung per Post oder auf der Homepage der Gemeinde.

  Bewerbungsformular für Schöffen     Bewerbungsformular für Jugendschöffen  
 




Reparatur Café im Mehrgenerationenhaus Casa


 Wir suchen Fachleute, die beim Reparieren helfen möchten


In Metjendorf soll bald ein eigenes Reparatur Café stattfinden.
Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Warum sollte man! Das Mehrgenerationenhaus CASA organisiert am Samstag, 10.03.2018 das erste Reparatur Café in Metjendorf/Wiefelstede. Dafür suchen wir noch freiwillige Fachleute!


Im Mehrgenerationenhaus CASA am Marktplatz 1 dreht sich am 10.03.2018 alles ums Reparieren. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr sollen verschiedene Fachleute zur Verfügung stehen: Elektriker, Näherinnen, Tischler, Fahrradmechaniker und andere handwerklich Begabte sollen kostenlos helfen bei allen möglichen Reparaturen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden. Besucher des Reparatur Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt! Die Fachleute im Reparatur Café wissen fast immer eine Lösung. Diese Fachleute, die ehrenamtlich helfen möchten, suchen wir!

Mit einem Reparatur Café, möchten wir vom Mehrgenerationenhaus CASA zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. In Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider steckt das Reparieren vielen Menschen nicht mehr im System. Mit dem Reparatur Café wollen wir das ändern.

Das Reparatur Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.

Eine Reparatur spart auch Geld und kostbare Grundstoffe und trägt zudem zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. Aber wir wollen mit dem Reparatur Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spaß macht und oft ganz einfach ist. Die Menschen können lernen ihre Dinge selber zu reparieren.

Stiftung Repair Café
Das Konzept Repair Café ist in Amsterdam entstanden, wo die „Stichting Repair Café“ (siehe www.repaircafe.nl) seit 2010 regelmäßig Reparaturtreffen organisiert. Seit Januar 2011 unterstützt diese Stiftung auch örtliche Gruppen in den ganzen Niederlanden, die ihr eigenes Repair Café beginnen wollen. Die Stiftung unterstützt ebenfalls das Repair Café in Metjendorf/Wiefelstede.

Vielleicht schaffen wir es mit Ihrer Hilfe ein regelmäßiges Angebot in Metjendorf zu etablieren und helfende Fachleute zu gewinnen.

Bei Interesse oder Nachfragen melden Sie sich einfach unter 0441-36110234 (auch AB) oder direkt bei uns im Mehrgenerationenhaus CASA, Am Marktplatz 1, 26215 Wiefelstede/Metjendorf.
 


Raumordnungsverfahren für die Planung der 380 kV-Leitung Conneforde-Cloppenburg-Merzen, Maßnahme 51a hier: Wiederholung der Auslegung der Antragsunterlagen im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 10 Abs. 5 Niedersächsisches Raumordnungsgesetz (NROG) i. V. m. dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)


TenneT TSO GmbH und Amprion GmbH (Vorhabenträger/Übertragungsnetzbetreiber) beabsichtigen die Errichtung einer 380-kV-Leitung zwischen Conneforde (Gemeinde Wiefelstede, Landkreis Ammerland), Cloppenburg (Landkreis Cloppenburg) und Merzen (Samtgemeinde Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück). Der Nordteil dieses Projekts liegt im Netzgebiet der TenneT, für den Südteil im Bereich des Landkreises Osnabrück ist Amprion verantwortlich. Für den Nordteil Conneforde- Cloppenburg hat Tennet die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens beantragt.
 
Der Bedarf einer 380-kV-Leitung von Conneforde über Cloppenburg nach Merzen ist im Bundesbedarfsplangesetz durch den Bundesgesetzgeber abschließend festgestellt.
Mit einer Änderung des Energierechts wurde im Dezember 2015 für dieses Vorhaben die Möglichkeit einer Teilerdverkabelung eröffnet.
 
Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems hat am 15.06.2017 das Raumordnungsverfahren mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit gemäß § 15 Raumordnungsgesetz des Bundes und § 9 ff. NROG für einen Trassenkorridor zwischen Conneforde und Cloppenburg sowie Flächen für zwei Umspannwerke inkl. Konverteranlagen im Raum Cloppenburg eingeleitet.
 
Gemäß § 74 Abs. 2 UVPG richtet sich die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach dem UVPG in der vor dem 16. Mai 2017 geltenden Fassung. Es handelt sich hierbei um das UVPG in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.02.2010 (BGBl. I S. 94), mit Wirkung vor dem 16. Mai 2017 zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30.11.2016 (BGBl. I S. 2749). Die Pflicht zur Durchführung einer UVP für das Vorhaben ergibt sich aus § 16 Abs. 1 i. V. m. §§ 3a und 3b und Anlage 1 Nr. 19.1.1 UVPG alter Fassung.
 
Die Antragsunterlagen wurden im Rahmen des Verfahrens bereits öffentlich ausgelegt, aufgrund eines Formfehlers ist das Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung jedoch zu wiederholen.
Die im Vergleich zur ersten Beteiligung unveränderten Unterlagen liegen in der Zeit vom 11.01.2018 bis 12.02.2018 zur Einsicht für die Öffentlichkeit aus; die Auslegung erfolgt während der Dienststunden in:
- der Stadt Westerstede, Am Markt 2, 26655 Westerstede, Nebengebäude, Zimmer B2-22, ( Mo. bis Fr. 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Mo. bis Do. 14:00 bis 16:00 Uhr)
- der Gemeinde Bad Zwischenahn, Am Brink 9, 26160 Bad Zwischenahn, Zimmer 2.13, (Mo. bis Fr. 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Mo. – Mi. 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Do. 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr)
- der Gemeinde Apen, Hauptstraße 200, 26689 Apen, (Mo. bis Fr. 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Di. und Do. 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr)
- der Gemeinde Edewecht, Rathausstraße 7, 26188 Edewecht, Zimmer 223, (Mo. bis Fr. 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr; Mo., Di. und Do. 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und auf Anmeldung Mi. 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
- der Gemeinde Wiefelstede, Kirchstraße 10, 26215 Wiefelstede, Zimmer 22, (Mo. bis Do. 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Mo. bis Mi. 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr, Do. 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr, Fr. 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr).
Zusätzlich kann jedermann auf der Internetseite www.380kv-CCM.niedersachsen.de die Verfahrensunterlagen einsehen.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass im Rahmen der ersten Beteiligung Anlagen zu einer in der Unterlage 2 enthaltenen avifaunistischen Untersuchung (Karten zu Brut- und Gastvögeln) erst mit Verspätung ins Internet eingestellt wurden.
 
Gem. § 10 Abs. 5 NROG i.V.m. § 9 UVPG liegen folgende Unterlagen einschl. Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens zur Einsichtnahme aus:
 
•           Unterlage 1 Erläuterungsbericht (enthält Übersichtskarte, technische Angaben zum Vorhaben, Zusammenfassung der Ergebnisse der Antragsunterlagen, übergeordneten Variantenvergleich und maßnahmenübergreifende Betrachtung)
•           Unterlage 2 Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) (enthält allgemein verständliche Zusammenfassung, Beschreibung der Umwelt und ihrer Bestandteile im Einwirkungsbereich des Vorhabens, Auswirkungsprognose und Variantenvergleich, mögliche Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung sowie zur Kompensation von Umweltauswirkungen
die Ausführungen beziehen sich auf folgende Schutzgüter: Menschen (einschl. der menschlichen Gesundheit), Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Klima/Luft, Landschaft und Kultur- und sonstige Sachgüter
•           Unterlage 3 Natura 2000-Vorprüfung (enthält eine Vorprüfung, ob relevante Auswirkungen auf die FFH-Gebiete „Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe“, „Garnholt“, „Mansholter Holz, Schippstroht“, „Elmendorfer Holz“, „Godensholter Tief“, „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“, „Haaren und Wold bei Wechloy“, „Lahe“, „Sandgrube Pirgo“, „Heiden und Moore der Talsperre Thülsfeld“, „NSG Baumweg“ und „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“ zu erwarten sind)
•           Unterlage 4 Artenschutzfachbeitrag (enthält eine Vorprüfung zum Bestand und zur Betroffenheit von gemeinschaftlich geschützten Arten)
•           Unterlage 5 Raumverträglichkeitsstudie (RVS) (enthält Ausführungen und Karten zur Vereinbarkeit des Vorhabens mit den Belangen der Raumordnung und Darstellung von Konfliktschwerpunkten)
•           Unterlage 6 Engstellensteckbriefe (enthält einzelfallbezogene Prüfungen zur Teilerdverkabelung)
•           Unterlage 7 Netzplanerische Untersuchung der Umspannwerksstandorte und Standortpaare aus 110-kV-Sicht der Avacon Netzplanung (enthält Ausführungen zu möglichen Standorten für zukünftige Umspannwerke (UW) und den daraus folgenden 110-kV Netzausbau)
 
Jedermann kann sich bis spätestens zwei Wochen nach Beendigung der Auslegung, das ist bis zum 26.02.2018, bei der
- Stadt Westerstede. Am Markt 2, 26655 Westerstede
- Gemeinde Bad Zwischenahn, Am Brink 9, 26160 Bad Zwischenahn
- Gemeinde Apen, Hauptstraße 200, 26689 Apen
- Gemeinde Edewecht, Rathausstraße 7, 26188 Edewecht
- Gemeinde Wiefelstede, Kirchstraße 1, 26215 Wiefelstede
schriftlich oder zur Niederschrift zu dem Vorhaben äußern. Die Gemeinde leitet die fristgerecht vorgebrachten Äußerungen an die obere Landesplanungsbehörde weiter.
Stellungnahmen können außerdem in elektronischer Form beim ArL Weser-Ems an die Mailadresse
ccm51a@arl-we.niedersachsen.de
abgegeben werden.
 
Die Stellungnahmen werden in die Prüfung und Abwägung im Zuge des Raumordnungsverfahrens einbezogen. Der Vorhabenträger erhält die Stellungnahmen zur Kenntnis. Wenn dieses nicht gewollt ist, ist dieses in der Stellungnahme anzugeben. Eine individuelle Beantwortung der Einwendungen erfolgt weder durch die Gemeinde noch durch die obere Landesplanungsbehörde.
 
Die Antragsunterlagen sind unverändert. Die bereits im Rahmen der ersten Beteiligung abgegebenen Stellungnahmen fließen weiterhin in das Raumordnungsverfahren ein. Die erneute Abgabe einer bereits vorliegenden Stellungnahme ist nicht erforderlich.
 
Das Raumordnungsverfahren schließt mit einer Landesplanerischen Feststellung gem. § 11 Abs. 1 NROG ab, die die Raumverträglichkeit der geplanten 380-kV-Leitung, insbesondere die Prüfung von Trassen- und Standortalternativen, zum Gegenstand hat. Die Landesplanerische Feststellung ist in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen. Nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens wird eine Ausfertigung der Landesplanerischen Feststellung, aus der sich auch die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Belangen ergibt, einen Monat zur Einsicht ausgelegt. Ort und Zeit der Auslegung werden ortsüblich bekannt gemacht. Sofern eine Veröffentlichung im Internet erfolgt, wird dies ebenfalls bekannt gemacht werden.
 
Beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Theodor-Tantzen-Platz 8, 26122 Oldenburg als für die Durchführung des Raumordnungsverfahrens und die Erstellung der Landesplanerischen Feststellung zuständige obere Landesplanungsbehörde sind weitere Informationen zum Verfahren erhältlich.
 
Die vorstehende Bekanntmachung wird im Verbund veröffentlicht.
Westerstede, 03.01.2018
Stadt Westerstede                  Gemeinde Wiefelstede          Gemeinde Bad Zwischenahn
Der Bürgermeister                 Der Bürgermeister                 Der Bürgermeister
Groß                                       Pieper                                     Dr. Schilling
 
Gemeinde Apen                     Gemeinde Edewecht            
Der Bürgermeister                 Die Bürgermeisterin              
Huber                                     Lausch                                    

 




Bekanntmachung Baugrunduntersuchung TenneT

380-kV-Leitung Emden/Ost – Conneforde:

Ankündigung von Baugrunduntersuchungen im Auftrag der TenneT TSO GmbH
 
Die TenneT TSO GmbH ersetzt als verantwortlicher Übertragungsnetzbetreiber
die bestehende 220-kV-Leitung zwischen Emden/Borssum und Conneforde durch die neue 380- kV-Leitung Emden/Ost – Conneforde.
 
Wichtige Voraussetzung für eine optimale Planung der Maststandorte/Kabeltrasse und einen zügigen Bauablauf ist die Kenntnis des Baugrundes. Deshalb werden in den kommenden Monaten Baugrunduntersuchungen für die Maststandorte/Kabeltrasse des Leitungsbauvorhabens Emden/Ost – Conneforde durchgeführt. Ziel der Baugrunduntersuchungen ist die
geologisch-bautechnische Aufnahme und Analyse der Bodenschichtung und des Grundwasserstandes.
 

Die Baugrunduntersuchungen werden im Auftrag der TenneT TSO GmbH von den Firmen Vulhop + Becker GmbH & Co. KG und Ingenieurbüro für Baugrund - Grundwasser - Altlasten GbR (BGA) durchgeführt.

 
Vorgesehen sind zunächst Druck- und/oder Rammsondierungen, die die Lagerungsdichte ermitteln. Zur Entnahme von Bodenproben werden Trockenkernbohrungen oder Kleinrammbohrungen durchgeführt. Gegebenenfalls können Aufschlussbohrungen bis zu 50 Meter Tiefe notwendig sein. Für den An- und Abtransport aller für die Arbeiten erforderlichen Geräte, Fahrzeuge, Werkzeuge und Materialien müssen gegebenenfalls temporäre Abstellflächen zur Einrichtung der Baustelle in Anspruch genommen werden.
 
Die Untersuchungen sind nicht in vollem Umfang an jedem Standort/auf der gesamten Kabeltrasse notwendig und werden jeweils in zeitlichen Abständen durchgeführt. Einige Sondierungen dauern nur wenige Stunden, Bohrungen ein bis zwei Tage. Abhängig von den Ergebnissen können weitere Untersuchungen wie zum Beispiel der Bau von Grundwassermessstellen erforderlich werden. Zur Durchführung der Baugrunduntersuchungen ist das Betreten beziehungsweise das Befahren von Grundstücken notwendig.
 
Ein Hinweis: Bevor die Baugrunduntersuchungen starten, findet bei Verdacht auf Kampfmittel eine Kampfmitteluntersuchung statt.
 

Frühester Beginn der Baugrunduntersuchungen:

04. Dezember 2017
 
Voraussichtlicher Abschluss der Arbeiten:
31.  Oktober 2018

Die konkrete Terminvereinbarung mit den Nutzungsberechtigten der von der Maßnahme berührten Grundstücke erfolgt durch die Vulhop + Becker GmbH & Co. KG.
 
Für die Arbeiten ist es erforderlich, die Grundstücke zu betreten sowie Wald- und landwirtschaftliche Wege zu befahren. Sollte es trotz aller Vorsicht zu Flurschäden kommen, werden die entstandenen Schäden durch TenneT beziehungsweise die oben genannten Firmen dokumentiert und in voller Höhe entschädigt. Sofern über die Entschädigungshöhe keine Einigung erzielt werden kann, wird auf Wunsch des Pächters/Bewirtschafters ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zur Ermittlung der Schadenshöhe beauftragt. Die Kosten hierfür werden von TenneT bzw. den o. g. Firmen getragen.
 
Die Berechtigung zur Durchführung der Baugrunduntersuchungen ergibt sich aus dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Mit dieser öffentlichen Bekanntmachung wird den Eigentümern und sonstigen Nutzungsberechtigten die Baugrunduntersuchung als Maßnahme gemäß § 44 Satz 2 EnWG mitgeteilt.
 
Die Liste mit den betroffenen Flurstücken kann bei Bürgerreferentin Catherin Krukenmeyer angefragt werden, Tel. 0151 42246943, E-Mail: catherin.krukenmeyer@tennet.eu.
 
Catherin Krukenmeyer steht auch für Fragen und Mitteilungen zur Durchführung der Baugrunduntersuchungen zur Verfügung.
 
Die Baugrunduntersuchungen werden auch in den beteiligten Kommunen durch Aushang und/oder Veröffentlichung auf der Website bekanntgemacht:
 
▪      Stadt Emden
▪      Gemeinde Uplengen
▪      Gemeinde Moormerland
▪      Gemeinde Ihlow
▪      Gemeinde Großefehn
▪      Stadt Wiesmoor
▪      Gemeinde Bockhorn
▪      Gemeinde Zetel
▪      Stadt Varel
▪      Stadt Westerstede
▪      Gemeinde Wiefelstede

TenneT TSO GmbH
 

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